Apollo 18

Offiziell war Apollo 17 im Dezember 1972 die elfte und letzte bemannte Mondmission – alle weiteren geplanten Apollo-Missionen der NASA wurden aus Budgetgründen abgesagt. Zwei Jahre später, im Dezember 1974, soll jedoch eine weitere, streng geheime Expedition im Rahmen des Apollo-Programms stattgefunden haben. Zwei Astronauten wurden damals auf eine Reise geschickt, deren Grund sie erst später oder besser gesagt zu spät erfahren sollten.

„Apollo 18“ zeigt nun die vermeintlich echten Aufnahmen eben dieser geheimen Mission und lässt deutlich werden, warum sich nie wieder jemand getraut hat, den Mond zu betreten.
Zunächst verläuft alles nach Plan und auch die Landung auf dem Erdtrabanten klappt einwandfrei. Auch die ersten Schritte auf der Oberfläche des Mondes, das Einstellen der Sonden und Einsammeln von Bodenproben klappt ohne Zwischenfälle. Doch zurück in der Mondlandefähre tauchen immer wieder Funkinterferenzen auf, die das Videosignal und die Kommunikation mit der Erde und dem Apollo-Kommandomodul stören.
Kurz darauf finden die beiden verängstigten Astronauten Fußspuren auf dem Mond und müssen feststellen, dass auch die UDSSR eine heimliche Mission auf den Mond geschickt hat. Auf einmal stoßen sie auf einen blutüberströmten russischen Kosmonauten in einem aufgerissenen Raumanzug – und im Inneren des Anzugs direkt unter dem Riss ein Stück Mondgeröll.
Kurz darauf nimmt der Alptraum seinen Lauf und die Astronauten kommen zu einer furchteinflößenden, schockierenden und lebensgefährlichen Erkenntnis…

Der Science-Fiction-Thriller „Apollo 18“ geht eindeutig unter die Haut und vermittelt durch seinen „Found Footage“-Look eine wahrlich beklemmende Atmosphäre. Die Bilder wirken dabei sehr real und glaubwürdig – so sehr, dass selbst die NASA klar sellte, dass es sich bei dem Film um eine frei erfundene Geschichte handelt, die nichts mit der Realität zu tun hat. Anfangs war die Weltraumbehörde noch in die Produktion des Films verwickelt und unterstützte diesen, zog sich jedoch schon bald zurück. Regisseur Gonzalo López-Gallego hat mit „Apollo 18“ einen beeindruckenden Film geschaffen, dessen Story jedoch stellenweise zu sehr aus der Luft gegriffen ist. Die letzten 10-15 Minuten des Films sind dafür so eindringlich, dass sie sich deutlich in das Gedächtnis des Betrachters einbrennen.

Daniel Fürg

Daniel Fürg

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.