Crank 2: High Voltage

Der coole Gangster und Profikiller Chev Chelios ist zurück. Und er hat plötzlich ein Herz. Ein falsches! Triadenganove Johnny Vang hat ihm ein Kunstherz eingepflanzt und will mit Chevs Organ seinem schwächelnden Oberboss zu neuer Lebenskraft verhelfen. Chev will sein Herz zurück und begibt sich auf eine wilde Jagd nach Vang. Dabei verliert er die drahtlose Batterie, die das Kunstherz am Laufen hält. Chev muss sich nun ständig mit Strom versorgen und wagt sogar den tödlichen Griff in die Starkstromleitung…

Zu brutal?
„Crank 2: High Voltage“ ist in puncto Gewalt ziemlich heftig. „High Voltage“ wird auf jeden Fall einer der härtesten Streifen des Jahres. Es fließt sehr viel Kunstblut. Leute mit starkem Magen dürften keine Probleme haben, alle anderen sollten einen großen Bogen um den Film machen. Als Beispiel kann hier „Sushi“ herangeführt werden. Zudem wurde an Sexszenen und viel nackter Haut nicht gespart.

Zu hektisch?
„Crank 2: High Voltage“ packt in der Fortsetzung noch einen drauf. Noch mehr verwackelte Bilder, noch rasanter. Dagegen wirken James Bond und Jason Bourne als hätten sie eine Valium geschluckt. Leute, die schnelle Bildfolgen oder zu viele Schnitte nicht mögen, sei der Film abzuraten. Wer allerdings beinharte Action liebt, ist hier goldrichtig.

Sinnfrei?
Ja, absolut! Die Story ist absurd. Sie dient nur der Action. Sinn macht die Geschichte nicht wirklich. Wer aber den ersten Teil gesehen hat, weiß was ihn erwartet. Diesmal halten Chev Chelios nicht die Adrenalinschübe am Leben. Jetzt muss er sich an alle möglichen Strommasten klammern. Sehr amüsant. Ebenso absolute Highlights: Chev Chelios als Kind in einer Fernseh-Show und die streikenden Porno-Stars. Kinogänger, die hier einen intelligenten Film erwarten, sollten eine andere Filmwahl treffen.

Sicher werden viele Kritiker den Film aufs Übelste zerreißen. Aber man sollte sich den oben aufgeführten „drei Fragezeichen“ bewusst werden. Wem das alles nichts ausmacht, der bekommt einen Action-Hammer vom Allerfeinsten geboten. Gegner dieser „drei Fragezeichen“ sollten sich den Film einfach nicht ansehen. Fazit: Der bislang überdrehteste und vielleicht härteste Film des Jahres. Für Action- Fans ein Muss!