Green Lantern

Das Green Lantern Corps sorgt für Recht und Ordnung im gesamten Universum. Tausende Krieger schworen den Eid der Bruderschaft und bewachen die ihnen zugeteilten Sektoren. Sie alle tragen einen Ring, der ihnen übernatürliche Kräfte verleiht. Doch als Parallax mit seiner dunklen Macht den Frieden in der Galaxis bedroht und einen der stärksten Männer des Corps umbringt, bekommen es die furchtlosen Wächter mit der Angst zu tun.

Auf der Erde hat man indes noch nichts von den gefährlichen Unruhen mitbekommen. Als jedoch eben jener von Parallax angegriffene Wächter schwer verwundet auf der Erde abstürzt, wählt sich der Ring einen neuen Träger, einen neuen Krieger für das Green Lantern Corps: Hal Jordan. Der begabte Testpilot kann zunächst nicht wirklich viel mit seiner neuen Macht anfangen und ist gänzlich überfordert. Doch es stellt sich heraus, dass das Fortbestehen der Erde auf seinen Schultern lastet.

Greg Berlanti, Michael Green, Marc Guggenheim und Michael Goldenberg – ein ganzes Autoren-Quartett, das bei „Green Lantern“ für das Drehbuch verantwortlich war. Da könnte man meinen, dass bei so viel geballter Kreativität auch eine halbwegs spannende Story herauskommt – könnte man. In diesem Fall ist das leider nicht gelungen. Der Film ist plump, endet nach 114 Minuten ohne so richtig in Gang gekommen zu sein. Dabei könnte man aus dieser Vorlage so viel mehr machen, so viel mehr herausholen.

Auch von Martin Campbell ist man eigentlich bessere Arbeit gewohnt – der Regisseur, der unter anderem für „James Bond – Casino Royale“ verantwortlich war, hätte hier mehr Leidenschaft zeigen können. Schauspielerisch sind Ryan Reynolds und besonders Blake Lively ganz schön anzusehen – aber das ist im Grunde auch schon alles. Die 3D-Effekte sind gut gelungen – das muss man „Green Lantern“ lassen. Ein Film lebt jedoch nicht nur von Effekten, sondern vielmehr von Emotionen und die kommen in diesem Film bedauerlicherweise deutlich zu kurz – da hilft auch die einfallslos eingefädelte Liebesgeschichte zwischen den beiden menschlichen Hauptrollen nicht.

Daniel Fürg

Daniel Fürg

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.