Ice Age 3

Sid, Manny und Diego watscheln, trampeln und schleichen wieder. Jedoch dieses Mal nicht nur durch die Schnee- und Eismassen, in denen die drei bisher ihre Spuren hinterlassen haben. Sid bricht durch die obere Eisdecke und öffnet damit ein Tor in eine andere Welt. Eine Welt voller Dinosaurier, fleischfressender Pflanzen und verrückter Wiesel. Um bei seiner neuen Familie zu bleiben – ein paar T-Rex Babys, die Sid ausgebrütet hat – nimmt er die Gefahren der neuen Welt auf sich und verschwindet im Dschungel. Diego, der gerade seine Midlifecrysis durchlebt macht sich mit Mani und der restlichen Herde, also den zwei Opossums und der inzwischen schwangeren Elli, sofort auf den Weg um Sid zu suchen und zu retten…

Bei der zweiten Fortsetztung der erfolgreichen “Ice Age”-Serie könnte man meinen, dass der tollpatschige Sid nicht noch mehr Blödsinn machen kann und das arme Urzeiteichhörnchen Scrat nicht noch mehr Schmerzen erleiden kann, ohne dass es langweilig wird. Da liegt man jedoch falsch. Sid und Scrat sind immernoch lustig und werden dazu noch hervorragend von neuen Charakteren ergänzt. Nicht nur die neue Welt, sondern auch die neuen Situationen und Konflikte, mit denen sich die Protagonisten auseinandersetzen, lassen die Eiszeit weiterhin interessant und spannend bleiben. Mani der übervorsichtige, werdende Vater, Diego, der seinen “Biss” verloren hat und Sid, der selber eine Familie gründen möchte. Dies allein könnte ja schon genügen, um eine “Ice Age”-Fortsetzung zu drehen. Jedoch geht es auch noch besser! Und zwar wenn Scrat einen neuen Mit-/Gegenspieler bekommt in Form eines weiblichen Flughörnchens und die Herde von einem durchgeknallten Wiesel durch die gefährliche neue Welt geführt wird. Die seltsame “Ice Age”-Herde mach somit auch im 3. Abenteuer wieder gehörigen Spaß und ist ein weiteres Mal nicht nur für “klein”, sondern durchaus auch für “groß” geeignet.

Maximilian Riemer

Maximilian Riemer ist Kino-Experte aus Leidenschaft. Ein guter Film gehört zweifelsohne zu den schönsten Dingen, die ihm über den Weg laufen könnten. In seinen Filmkritiken versucht er auch die technische Seite hinter den Filmen zu beleuchten und gibt dabei interessante Einblicke in das Handwerk.