Mario Adorf über „Es ist ein Elch entsprungen“

Wie war es den Weihnachtsmann zu spielen? Ist das ein anstrengender Job?

Nein, eigentlich nicht. Es war ein ganz lustiger, abgesehen von der Kälte. Es war ja sehr viel im Schnee und es war sehr kalt, aber ansonsten war das eine sehr schöne und angenehme Arbeit. Ich habe den Weihnachtsmann sehr gerne gespielt.

Wie ist der erste Kontakt zu diesem Film enstanden?

Ja, da hat man mir das Buch geschickt und mir die Rolle angeboten. Ich habe dann den Regisseur, Ben Verbong, getroffen und er hat mir das alles erzählt, es gab ja damals den Elch noch nicht und ich konnte mir gar nicht vorstellen, was das alles werden soll.

Wie bereitet man sich auf so eine Rolle vor?

Da gibt es keine besondere Vorbereitung, nur warme Unterwäsche.

Macht es Spaß für Kinder zu drehen?

Ja, immer schon. Ich habe ja schon im Theater viel für Kinder gespielt, als ich in München bei den Kammerspielen war, haben wir jedes Jahr ein Kindermärchen gemacht. Meine erste große Rolle war der Maikäfer Herr Sumsemann in „Peterchen‘s Mondfahrt“. Ich habe dann später auch immer wieder Weihnachtsspiele gemacht, wo ich dann auch mal den schwarzen König von den Heiligen Drei Königen gespielt habe. Ich habe das immer schon gerne gemacht, weil man im Theater auch immer so eine tolle Reaktion hat.

Sind Elche störrische Filmpartner?

Nein, also in dem Fall war das ein ganz toller Partner. Das war eine tolle Sache, ich war ganz erstaunt und habe nicht damit gerechnet, so einen tollen Partner zu haben.

Wie ging das denn, also rein technisch?

Naja, da möchte ich nicht zu viel verraten. Aber es war nicht schwierig, ich bin ja ein ganz guter Reiter und bin halt nicht heruntergefallen.

Wie feiern Sie Weihnachten?

Nicht besonders. Ich habe keine große Familie, also es gibt bei uns keine Probleme. Einen Weihnachtsbaum, große Geschenke oder Liedersingen gibt es bei uns nicht – hat es auch in meiner Kindheit nicht gegeben. Und von daher ist es für mich ein Fest, das man nicht mit der größten Bedeutung feiern muss. Geschenke machen wir uns das ganze Jahr und nicht nur weil ein bestimmtes Datum ist. Also, wie gesagt, Weihnachten wird für mich ruhig sein.

Vielen Dank für das Interview!

Daniel Fürg

Daniel Fürg

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.