Mission: Impossible – Phantom Protokoll

Jane Carter (Paula Patton), Trevor Hanaway (Josh Holloway) und Benji Dunn (Simon Pegg) sollten in Budapest eigentlich nur einen Kurier finden, der geheime Abschusscodes für Nuklearwaffen mit sich führt, doch als der Auftrag misslingt und Hanaway dabei umkommt, gelangen die streng geheimen Codes in die Hände von Sabine Moreau (Léa Seydoux). Die Lage ist so gefährlich, dass Ethan Hunt (Tom Cruise) eine Mission in einem russischen Gefängnis abbrechen muss. Carter und Dunn befreien ihn aus seiner Zelle und kurz darauf erhält er einen Auftrag des IMF. Das Team um Hunt soll in die Archive des Kremls eindringen.

Sie sollen Informationen über einen Mann mit dem Decknamen Cobalt (Michael Nyqvist) beschaffen, doch dieser lässt die Tarnung des Teams auffliegen und erschüttert den Kreml mit einer gewaltigen Explosion. Der Verdacht fällt auf den IMF und damit auf die USA – der Frieden der beiden Weltmächte ist in Gefahr und der US-Präsident aktiviert das Phantom-Protokoll, um die Existenz des IMF zu verleugnen. Hunt muss sich mit seinem Team also ohne jede Unterstützung durchschlagen, um ihre eigene Unschuld und die der USA beweisen zu können. Sie reisen nach Dubai, um Moreau mit den Codes abzufangen, die sie dort an Cobalt verkaufen möchte. Die Mission wird dabei immer brisanter und der Frieden zwischen Russland und den USA liegt in der Hand des Teams um Ethan Hunt.

Der nunmehr vierte Teil der „Mission: Impossible“-Reihe setzt abermals Maßstäbe im Genre der Actionthriller. Unter der Regie des zweifachen Oscar-Preisträgers Brad Bird, der durch „Die Unglaublichen – The Incredibles“ und „Ratatouille“ bekannt wurde, entstand dabei die wohl bisher gelungenste Fortsetzung der bekannten Reihe. Tom Cruise, Simon Pegg und die wunderbare Paula Patton überzeugen in ihren Rollen ebenso wie Michael Nyqvist, der den Bösewicht Cobalt verkörpert. „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ ist ein Film, der mit atemberaubenden Actionszenen und einer spannenden Story begeistert.

Besonders die Aufnahmen in Dubai auf dem Burj Khalifa sind beeindruckend. Tom Cruise spielte die Szenen an der Fassade des mit 828 Metern höchsten Gebäudes der Welt selbst und schuf dabei angsteinflössende Szenen, in denen selbst der Zuschauer Höhenangst bekommt. Nicht minder spannend sind auch die unzähligen anderen Stunts und Verfolgungsjagden – ganz egal, ob diese in Mumbai, Dubai, Moskau oder Budapest stattfinden.
Brian Bird hat es bei „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ scheinbar mühelos geschafft, die zunächst komplex erscheinende Handlung derart verständlich und nachvollziehbar auf die Leinwand zu bringen, dass es besondere Anerkennung gebührt. Damit gelang ihm ein fulminantes Realfilm-Debüt, das Lust auf mehr macht.

Daniel Fürg

Daniel Fürg

Daniel Fürg absolvierte eine Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk und bildete sich an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing zum Kommunikationswirt fort. Er gründete verschiedene Onlinemedien, wie zum Beispiel MUNICH's BEST, 100SINS oder Social Secrets und arbeitete unter anderem für den Bayerischen Rundfunk, die Finanzsparte von Siemens, die Sana Kliniken AG und die MAROundPARTNER GmbH. Als Geschäftsführender Gesellschafter von Fürg Media berät er heute Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien. Daniel Fürg engagiert sich außerdem aktiv als Mitglied des Vorstands im Internationalen PresseClub München e.V. und ist Initiator der Digital Future Conference 48forward.