Nachts im Museum 2

Es ist Nacht im Smithsonian in Washington, D.C.. Die Museumsführer sind nach Hause gegangen, die Lichter sind gelöscht, die Schulkinder liegen längst in ihren Betten… doch geht irgendetwas Unglaubliches dort vor sich. Etwas, das den ehemaligen Nachtwächter Larry Daley (Ben Stiller) in sein großartigstes, aufregendstes Abenteuer stürzt – die Geschichte wird erneut lebendig, von den weltberühmten Gemälden an der Wand über die Statuen der Vergangenheit bis zu den Raketen im Air & Space Museum.

Im Gegensatz zum ersten Teil kann die Fortsetzung in Sachen Witz, Spezialeffekte und mehr Action punkten. Das Fortsetzungen ihren Vorgänger übertreffen ist nicht selbstverständlich. Regisseur Shawn Levy („Voll verheiratet“) beweist hier eindrucksvoll das Gegenteil. Auch Ben Stiller beweist wieder sein Können und wirkt nicht so statisch wie im ersten Teil. An seiner Seite wieder Cowboy Jedediah (Owen Wilson) und Teddy Roosevelt (Robin Williams). Neu dabei sind Jonah Hill, Bill Hader (beide „Superbad“) und Amy Adams („Doubt“) als Amelia Earhart. Letztere ist wie immer bezaubernd. Das der Film eher für Kinder gemacht ist zeigt die Verharmlosung von Bösewichtern wie einen lispelnden Kah Mun Rah (Hank Azaria), Al Capone (John Bernthal) oder Iwan der Schreckliche (Christopher Guest). Auch ein schwänzelnder T-Rex und eine schlechtgelaunte Krake, die eigentlich nur nass gemacht werden will, dienen als Beispiel. Für Lacher sorgen Affen, „denkende“ Statuen und Einstein-Puppen zuhauf. Das die Story dabei in einem Schwarzen Loch verschwindet ist halb so wild. Tiefe konnte nicht wirklich erwartet werden. Dafür begeistert „Nachts im Museum 2“ die ganze Familie. Kinder haben ihren Spass mit den ulkigen Figuren die keine Angst verbreiten und Erwachsene mit rasanter und überdrehter Action. Faszinierend: Das Bild, das Ben Stiller und Amy Adams ins „schwarz-weiße“ Jahr 1945 eintauchen lässt und eine zum Leben erwachte riesige Statue von Abraham Lincoln!