Star Trek – Die Zukunft hat begonnen

„Nationalmannschaft verschwunden – Ein angebliches Handballteam aus Sri Lanka auf dem Weg nach Westen“, meldete die „FAZ“ am 15. September 2004. Das Regiedebüt des „Ganz oder Gar nicht“-Produzenten Uberto Pasolini erzählt die wahre Geschichte hinter dieser Meldung. Und zeigt die unglaubliche Kreativität und großen Opfer, die eine Gruppe von Slumbewohnern aus Colombo aufbringt, um der Perspektivlosigkeit ihrer Heimat zu entkommen. Die sympathischen „Sportler“ haben Träume von einem besseren Leben – und keine Ahnung von Handball. Dazu sind sie einander fremd, müssen Heim und Familie verlassen und sich in jeder Hinsicht als Team zusammenraufen.

Regisseur J.J. Abrams, den man vor Allem durch Erfolgsserien wie „Lost“ oder „Alias“ kennt, inszeniert das neueste und erste Abenteuer des Raumschiffs Enterprise charmant, witzig und spannend. Die junge Crew der Enterprise überzeugt von Anfang an. Nicht nur die Charakterzüge der Protagonisten stimmen, auch das Aussehen der Charaktere ist sehr gut getroffen. Die vorwiegend unbekannten Schauspieler werden auch von einigen Stars unterstützt. So tritt Winona Ryder als Spocks Mutter auf, Eric Bana als romulanischer Bösewicht Nero und auch Leonard Nimoy tritt in Aktion. Mitzuerleben, wie die Enterprise-Abenteuer ihren Lauf nehmen und die berühmte Crew um Captain James T. Kirk zusammenfindet könnte kaum aufregender gestaltet werden. Super Effekte, tolle Schauspieler und eine Spannende Story bilden ein Gesamtwerk, dass der Serie würdig ist.

Maximilian Riemer

Maximilian Riemer ist Kino-Experte aus Leidenschaft. Ein guter Film gehört zweifelsohne zu den schönsten Dingen, die ihm über den Weg laufen könnten. In seinen Filmkritiken versucht er auch die technische Seite hinter den Filmen zu beleuchten und gibt dabei interessante Einblicke in das Handwerk.